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Velibor Colic - Bei Alberto Drucken E-Mail
Donnerstag, 12. März 2009

beialbertoBeim Erata Literaturverlag erschien im Februar 2009 der Roman "Bei Alberto" von Velibor Čolić in der Übersetzung von Alida Bremer. Das Erscheinen des Buches wurde unterstützt durch TRADUKI.

 

Kurzbeschreibung:

In Albertos Kneipe treffen sich Verlierer und großherzige Clochards, auf dem Bahnhof Poe in der fiktiven Stadt Narseille, irgendwo zwischen Sarajevo, Dubrovnik und Marseille. Krieg und Tod werden gleich zu Beginn als etwas angekündigt, das sich später ereignen wird, als Katastrophe, die auf brutale und tragische Weise auch das Schicksal der "Kinder vom Bahnhof Poe" kennzeichnet. Sie hängen zwischen den Wänden der Kneipe herum, in der man Jazz und Rock hört, Majakowski, Baudelaire und Bukowski zitiert, im Viertel der Ausländer, Einsamen und Verrückten, eine groteske Gesellschaft von Trinkern, Junkies, Kranken, Betrügern und Huren verschiedenster Hautfarbe und Nation. Manchmal klingen sie wie Tom Waits, gelegentlich strippen sie zu "White Rabbit", ihre Schicksale sind oft bizarr bis an die Grenze des Unwahrscheinlichen, doch ihre "Dämmerzone" ist eine letzte Zuflucht vor dem, was der Krieg dieser Stadt gebracht hat.

 

Roman

132 Seiten

ISBN: 978-3-86660-068-3

Rezension "Eine Bahnhofskneipe, ihre Schatten und der Krieg: Bei Alberto" von Ralf Julke

 
Edo Popovic - Die Spieler Drucken E-Mail
Mittwoch, 11. März 2009

diespielerBeim Verlag Voland & Quist erschien im März 2009 der Roman "Die Spieler" von Edo Popović in der Übersetzung von Alida Bremer. "Die Spieler" ist ein Anti-Krimi über eine korrupte Gesellschaft, geprägt durch Popovićs spannende und humorvolle Erzählweise.

Kurzbeschreibung:

Der Außenseiter Boris gerät unter Verdacht, einen Angriff auf die amerikanische Botschaft in Zagreb vorbereitet zu haben. Mladen Folo, unfreiwilliger Chef der dubiosen Abteilung für Kulturterrorismus, der Sensationsjournalist Dragoner und der Polizeispitzel Märzhase verwickeln ihn in ein Netz aus Politik, Polizei und Medien. Später wird der Märzhase tot in einer Kneipentoilette aufgefunden, doch die Polizei zeigt kein Interesse an dem Fall. Folo lernt die Stripperin Žana kennen, die einen Brief hat, den ihr Märzhase hinterließ. Das weckt Folos Neugier, und seine Recherchen führen ihn tief in das kriminelle Milieu Zagrebs.

Rezensionen:

"Hehler, Gauner, Spieler" (von Clemens Meyer)

"Balkan-Krimi" (von Martin Sander)

 

Roman
gebunden
288 Seiten
ISBN 978-3-938424-33-9

 
Eine verdammt glückliche Familie Drucken E-Mail
Dienstag, 10. März 2009

anthologieBeim Österreichischen Bühnenverlag Kaiser & Co . erschien im Januar 2009 die Anthologie "Eine verdammt glückliche Familie " mit einer Auswahl kroatischer zeitgenössischer Theaterstücke. Die Anthologie des Herausgebers Walter Kootz enthält Stücke von Mate Matišić, Ivan Vidić, Nina Mitrović, Dubravko Mihanović und Tena Štivičić. Es übersetzten: Blažena Radas, Alida Bremer, Margit Jugo, Monika Milosavljević, Jagoda Marinić und Karen Witthuhn. Bei dem Buch handelt es sich um das achte Buch der Reihe "Kroatische Literatur der Gegenwart" - ein gemeinsames Projekt von Alida Bremer und KulturKontakt Austria.

 

ISBN 978-3200012776

 
Martins Saiten Drucken E-Mail
Montag, 17. November 2008

martins_saiten_-_coverMartins Saiten (Martinove strune)
von Sanja Lovrenčić
aus dem Kroatischen von Silvija Hinzmann.

Gebundene Ausgabe: 216 SeitenVerlag: Leykam; Auflage: 1 (November 2008)
ISBN-10: 3701176353
ISBN-13: 978-3701176359

Kurzbeschreibung
Eine Familie zwischen den Welten zwischen Kroatien und Deutschland einerseits, zwischen Innen- und Außenwelten andererseits. Martins Saiten ist ein Roman über die Sehnsucht der Menschen und ihre Suche nach dem Glück, über Heimat und Fremde, wobei das Fremde manchmal durchaus auch sehr komisch sein kann, über innere und äußere Immigration und über die Frage, wie sehr wir auf der Suche nach unserem eigenen Glück von anderen Menschen abhängig sind oder die anderen von uns.

Über die Autorin
Sanja Lovrenčić lebt als Autorin und Übersetzerin in Zagreb. Sie ist Lyrikerin, Autorin zahlreicher Prosawerke, von Kinder- und Jugendliteratur, Hörspielen und Radio-Dramen. Viele ihrer Texte wurden ins Deutsche, Englische, Polnische, Russische und Slowenische übersetzt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise wie z. B. den Gjalski-Preis für ihren Roman U potrazi za Ivanom (2007) und den Kklop-Preis für ihren Lyrikband Rijeka siguno voli poplavu (2007). Literaturpreis der Steiermärkischen Sparkasse (2008).



 
ZIVKO SKRACIC - ARTISCHOCKENHERZ UND MANDELKERN Drucken E-Mail
Donnerstag, 23. Oktober 2008

artischockenherzBeim Wieser Verlag erschien im März 2008 die Erzählung Artischockenherz und Mandelkern. Ein mediterranes Herbarium von Živko Skračić. Aus dem Kroatischen übersetzte Silvija Hinzmann .

Das Buch erzählt uns die Geschichten von gut fünfzig Pflanzen, Gemüsen und Gewürzen, ohne die das Kochen und Essen, ohne die das Leben nicht möglich wäre. Von der Artischocke bis zur Zucchini reicht der Bogen, den der Fachmann, Diplomagronom und Liebhaber der guten dalmatinischen kulinarischen Tradition mit unverholenem Sinn für Humor spannt. Die Geschichten werden von Illustrationen aus alten, von Hand gezeichneten Herbarien begleitet.

280 Seiten, gebunden, Vor- und Nachsatz
Lesebändchen, Prägedruck
ISBN: 978-3-85129-740-9

 
Ivana Sajko - Archetyp: Medea/Bombenfrau/Europa Drucken E-Mail
Montag, 17. März 2008

dramentrilogieBeim Verlag der Autoren erschien im Februar 2008 die Dramentrilogie Archetyp: Medea/Bombenfrau/Europa von Ivana Sajko. Aus dem Kroatischen übersetzte Alida Bremer.

In Archetyp: Medea greift die Autorin auf eine mythische Figur zurück. Medea, die Fremde, Mutter, betrogene Geliebte und Mörderin, erscheint hier vor dem Hintergrund politischer Vorgänge der Gegenwart.

Mit Bombenfrau hat Ivana Sajko den Monolog einer Selbstmordattentäterin geschrieben, die in den letzten Minuten vor der Explosion nicht nur ihre Tat, sondern auch die Umstände reflektiert, unter denen sie sich für diese Tat entschieden hat. Brilliant sind verschiedene Ebenen miteinander verwoben: die Frage nach der individuellen Verantwortung, das Thema Gewalt, die problematische Geschichte Europas und nicht zuletzt die Selbstreflexion des Theaters.

Europa ist ein weiterer packender Text aus Ivana Sajkos Fundus provokativer Stimmen und ebenfalls vom mythischen Stoff inspiriert. Hier schlägt die Autorin einen kühnen Bogen von der antiken Gestalt mit dem Stier hin zum modernen Staatenbund, der sich nach Jahrhunderten grausamer Kriege hermetisch nach außen abschottet.

108 Seiten
Verlag der Autoren
ISBN: 978-3-88661-307-6

 
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